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Die Playoff-Hoffnungen der Mavericks hängen in Golden State am seidenen Faden

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📅 22. März 2026⏱️ 4 Min. Lesezeit
Veröffentlicht 22.03.2026 · Dallas trifft auf Golden State und will die 3-Spiele-Niederlagenserie beenden

Die Dallas Mavericks stecken in einer schwierigen Lage. Drei Niederlagen in Folge tun weh, besonders wenn man um einen Play-in-Platz in der Western Conference kämpft. Sie reisen heute Abend ins Chase Center und stehen bei 41-30, was den siebten Platz im Westen bedeutet, nur ein halbes Spiel vor den Sacramento Kings. Sie müssen unbedingt gegen ein Warriors-Team, das plötzlich einen gewissen Rhythmus gefunden hat, die Wende schaffen.

Die Warriors, mit 36-34, halten sich am zehnten Platz fest. Sie haben fünf ihrer letzten sechs Spiele gewonnen, und obwohl ihre Verteidigung nicht gerade überragend ist (116,8 Punkte pro Spiel zugelassen, 21. in der Liga), kann Stephen Curry jederzeit explodieren. Er erzielte letzte Woche 31 Punkte gegen die Grizzlies. Und das ist die Gefahr bei Golden State, auch wenn Klay Thompson nicht mehr ganz derselbe ist. Er hatte vor ein paar Wochen 28 Punkte gegen die Lakers und erinnerte alle daran, dass er immer noch explodieren kann.

Dallas' jüngster Absturz beinhaltet eine brutale 126-119-Niederlage gegen die Kings letzten Dienstag, bei der Luka Dončić 31 Punkte und 10 Assists erzielte, aber es reichte nicht. Dann kam die 107-97-Niederlage gegen die Thunder am Donnerstag, gefolgt von einer 104-91-Pleite gegen die Nuggets am Sonntag. Das sind drei Spiele in Folge, in denen sie die 100-Punkte-Marke nicht knacken konnten. Das reicht einfach nicht, nicht mit der Feuerkraft, die sie haben.

**Wo Dallas sein Spiel finden muss**

Die Sache ist die, dass Dallas in letzter Zeit auswärts ziemlich gut war und vor dieser jüngsten Niederlagenserie acht ihrer letzten neun Auswärtsspiele gewonnen hat. Ihre Gesamtbilanz auswärts liegt bei 23-14. Das ist ein Beweis für Dončić und Kyrie Irving, die in feindseligen Umgebungen oft aufblühen. Irving war übrigens in Topform und erzielte im März durchschnittlich 26,5 Punkte pro Spiel. Aber selbst seine Heldentaten reichten gegen Denver nicht aus, als er 23 Punkte bei 9 von 23 Würfen erzielte. Die Nebenbesetzung verschwand einfach.

P.J. Washington, der bei der Trade Deadline erworben wurde, war eine solide Ergänzung und erzielte seit seinem Wechsel zu den Mavs durchschnittlich 11,5 Punkte und 5,7 Rebounds. Aber er kann nicht jede Nacht die dritte Option sein. Jemand anderes muss sich steigern. Tim Hardaway Jr. war zu inkonstant, und Dereck Lively II ist, obwohl vielversprechend, immer noch ein Rookie. Die Mavs kassieren in ihren letzten drei Niederlagen 118,5 Punkte pro Spiel, was ein großes Warnsignal ist, besonders wenn man selbst nicht punktet.

Die Warriors hingegen waren überraschend widerstandsfähig. Jonathan Kuminga hat sich zu einer ernsthaften Bedrohung entwickelt und erzielt in dieser Saison durchschnittlich 16,3 Punkte. Und Draymond Green ist trotz seiner, nennen wir sie "Mätzchen", immer noch ein defensiver Anker und ein elitärer Passgeber. Sie schlugen Dallas am 30. Dezember mit 122-120, wobei Curry einen späten Game-Winner erzielte. Das tat weh. Dallas muss sich daran erinnern.

Hier ist meine kühne These: Wenn die Mavericks dieses Warriors-Team nicht schlagen können, das Andrew Wiggins aus persönlichen Gründen immer noch vermisst und selbst unglaublich unbeständig war, dann sind sie einfach kein Playoff-Team. Sie können so viel über Talent reden, wie sie wollen, aber konsequenter Einsatz und Ausführung, besonders defensiv, sind das, was man im April braucht, um Spiele zu gewinnen.

Prognose: Dončić hat endlich eine Monster-Nacht, und die Mavericks erkämpfen sich einen knappen 115-112-Sieg, beenden die Niederlagenserie und halten ihre Playoff-Hoffnungen am Leben.