Ich habe schon für Black getrommelt, seit er auf einem NBA-Feld stand. In seiner Rookie-Saison erzielte er durchschnittlich nur 4,6 Punkte, 2,0 Rebounds und 1,3 Assists in 16,9 Minuten pro Spiel, bei einer miserablen Dreierquote von 27,6 %. Sein Einfluss war hauptsächlich defensiv, was für einen Lottery-Pick nicht gerade die Welt in Brand setzt. Aber die Blitze waren da: die Passvision, die defensive Zähigkeit, das Gefühl für das Spiel. Dieses Jahr? Eine andere Geschichte.
Nachdem Markelle Fultz weitergezogen ist und Jalen Suggs mehr abseits des Balls spielt, hat Black die Schlüssel zur Startposition des Point Guards erhalten. Er erzielt jetzt durchschnittlich 13,8 Punkte, 6,2 Assists, 4,1 Rebounds und 1,7 Steals in 32,5 Minuten. Der größte Sprung ist in seiner Effizienz und seinem Selbstvertrauen zu verzeichnen. Er trifft respektable 36,8 % von der Dreierlinie bei fast vier Versuchen pro Spiel, und seine Freiwurfquote ist von 62,3 % auf 78,5 % gestiegen. Das ist ein massiver Sprung in einem kritischen Bereich. Er findet immer noch seine Spots in der Offensive, aber seine Fähigkeit, zum Korb zu ziehen und abzuspielen oder durch Kontakt abzuschließen, war eine Offenbarung. Die Magic, die sich bequem in den Playoff-Rängen der Eastern Conference befinden, sehen Blacks Entwicklung als einen Hauptgrund dafür, dass sie nicht mehr nur eine defensive Macht sind. Sein Assist-to-Turnover-Verhältnis ist von 1,2 auf 2,4 gestiegen, was eine viel bessere Kontrolle über die Offensive zeigt. Ich dachte immer, Black hätte die Werkzeuge; jetzt setzt er sie zusammen.
Das fühlt sich ein bisschen wie Betrug an, denn Diengs Spielzeit war in seinen ersten beiden Saisons so sporadisch. Er erzielte 2023-24 durchschnittlich 4,4 Punkte und 2,7 Rebounds in 14,6 Minuten. Er war der klassische "Potenzial"-Spieler, alles Länge und Flüssigkeit, aber ohne konstante Produktion. Er war roh, wirkte manchmal verloren, und sein Wurf war unbeständig. Letztes Jahr traf er 30,0 % von der Dreierlinie, was nicht ausreicht, wenn man das Feld mit Shai Gilgeous-Alexander teilt.
Dieses Jahr brauchten die Thunder jemanden, der auf dem Flügel aufsteigt, besonders bei einigen kleineren Verletzungen in ihrer Rotation. Dieng hat die Gelegenheit genutzt. Er spielt 28,1 Minuten pro Spiel und erzielt 12,1 Punkte, 5,8 Rebounds und 2,9 Assists. Noch wichtiger ist, dass seine Dreierquote auf 39,2 % bei über fünf Versuchen pro Spiel gestiegen ist. Das ist nicht nur eine Volumensteigerung; es ist eine grundlegende Verbesserung seiner Mechanik und seines Selbstvertrauens. Er hatte schon immer die Fähigkeit, den Ball auf den Boden zu bringen, aber jetzt tut er es mit Absicht, attackiert Closeouts und trifft kluge Entscheidungen. Seine Verteidigung, obwohl noch in Arbeit, hat sich erheblich verbessert, indem er seine 7-Fuß-Flügelspannweite nutzt, um Passwege zu stören und Würfe zu blocken. Die Thunder sind Meisterschaftsanwärter, und Diengs Aufstieg als zuverlässiger 3-und-D-Flügel mit sekundärem Playmaking hat ihre Rotation gefestigt. Er hatte im November ein Spiel mit 24 Punkten und 7 Rebounds gegen die Grizzlies, das genau zeigte, was er werden könnte.
Johnson war bereits auf dem aufsteigenden Ast, aber in dieser Saison hat er einen weiteren Sprung gemacht. Letztes Jahr erzielte er solide Zahlen: 16,0 Punkte, 8,7 Rebounds und 3,6 Assists. Gut, aber nicht ganz MIP-Territorium. Das Problem war immer die Konstanz und sein Wurf von außen. Er lag bei etwa 35 % von der Dreierlinie, was akzeptabel ist, aber nicht entscheidend für einen Forward, der den Ball so oft in den Händen hält wie er.